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ASCO GI 2019: Fünf neue Studien von Ösophagus bis Kolon

Mamdani präsentiert vielversprechende Daten mit adjuvantem Durvalumab beim Ösophaguskarzinom.

Die ASCO hat fünf Studien beim Gastrointestinal Cancers Symposium ausgewählt, die besondere Beachtung verdienen, darunter Ergebnisse mit stereotaktischer Radiotherapie beim frühen Leberzellkarzinom und adjuvanter HIPEC beim Kolonkarzinom. (krebs:hilfe! 3/19)

Ösophagus

Bei lokal fortgeschrittenen Adenokarzinomen des Ösophagus (LA-EAC) und gastroösophagealen Übergangs (GEJ) ohne pathologisch komplette Remission (pCR) nach neoadjuvanter Radiochemotherapie und R0-Resektion erwies sich adjuvantes Durvalumab als effektiv (Mamdani H et al., Abstract 5). In einer multizentrischen Phase-II-Studie erhielten 24 Patienten innerhalb von einem bis drei Monaten nach der Operation adjuvantes Durvalumab über bis zu zwölf Monate. Nach 14,5 Monaten Follow-up lag das 1-Jahres-rezidivfreie Überleben (RFS) bei 79,2 Prozent. Nach 26 Monaten betrug die RFS-Rate 67,9 Prozent. 5/24 Patienten beendeten die Therapie aufgrund von Nebenwirkungen, weitere 6/24 aufgrund eines Rezidivs. Bei jeweils einem Patienten kam es zu Pneumonitis, Hepatitis bzw. Kolitis im Ausmaß von Grad 3. Höhergradige Nebenwirkungen traten nicht auf. „Die Ergebnisse sind sehr vielversprechend für diese Hochrisikopopulation“, kommentiert Erstautorin Dr. Hirva Mamdani, Indianapolis, Indiana.

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