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CAR-T-Cells go Clinic

Die Zulassung der ersten CAR-T-Zelltherapie in Europa steht bevor. Univ.-Prof. Dr. Ulrich Jäger von der MedUni Wien hat bereits neun Patienten behandelt und seine Erfahrungen beim Trio-Symposium des Wiener CCC mitgeteilt. (krebs:hilfe! 5/18) 

Die Chimeric-Antigen-Receptor(CAR)- T-Zelltherapie beeindruckt mit einem kompletten Ansprechen von über 60 Prozent bei akuter lymphatischer Leukämie (ALL) sowie mit einem Gesamtansprechen von 30 bis 40 Prozent beim diffus großzelligen B-Zell-Lymphom (DLBCL). „Der Vorteil ist außerdem, dass Patienten im Gegensatz zur Transplantation Komorbiditäten haben können, älter sein dürfen und nicht unbedingt tumorfrei sein müssen“, sagt Jäger. Ein wenig gedämpft wird die Begeisterung durch Toxizitäten, langwierige Herstellung und die zu erwartenden Kosten.

Studiendaten ALL

Die größten Erfolge der neuen Gentherapie zeigten sich in Phase-I- bzw. -II-Studien bei Kindern mit rezidivierter/refraktärer (r/r), CD19-positiver ALL. Die Raten einer Komplettremission (CR) lagen bei 82, 61 und 93 Prozent mit Tisagenlecleucel/CTL019, Axicabtagen Ciloleucel/ KTE-C19 und Lisocabtagen Maraleucel/ JCAR017 (Grupp SA et al., Blood 2016; Abstract 221; Lee DW et al., Blood 2016; Abstract 218; Gardner R et al., Blood 2015; Abstract 586). Jäger: „Natürlich gehen die Überlebenskurven danach etwas hinunter, aber in den meisten Fällen sind diese Ergebnisse fantastisch, insbesondere im Hinblick darauf, dass der Großteil der Patienten eine allogene Stammzelltransplantation hatte.“

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