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Neuigkeiten aus der Neuroonkologie

Von 16.–19. November fand in San Francisco das 22. Jahrestreffen der Society for NeuroOncology (SNO) statt. Wie jedes Jahr wurde eine große Zahl an Vorträgen gehalten, wurden viele Studien präsentiert. Hier finden Sie einen Überblick über die interessantesten Daten und Diskussionen. (krebs:hilfe! 12/17)

FOTOS: SNO

Lomustin/Temozolomid

Prof. Dr. Ulrich Herrlinger präsentierte die Daten der Phase-III-Studie NOA-09 (CeTeG-Studie), in der die Standardtherapie mit Bestrahlung und Temozolomid (TMZ)-Therapie (Stupp-Schema) mit der Kombination Bestrahlung plus Lomustin (CCNU)/TMZ bei Patienten mit neudiagnostiziertem Gliobastom verglichen wird (Herrlinger U et al., ACTR-58). Eingeschlossen wurden aufgrund einer einarmigen Vorstudie nur Patienten mit MGMT-methylierten Tumoren (mMGMT), die keine Resistenz gegen alkylierende Substanzen aufweisen. Die Ergebnisse, die bei den 141 Patienten aus 17 Zentren in Deutschland erzielt wurden, sind überraschend: Sie zeigen einen Benefit der CCNU/TMZ-Kombinationschemotherapie. Das mediane Gesamtüberleben war in der mITT-Population von 31,4 Monaten unter TMZ auf 37,9 mit CCNU/TMZ verlängert. Was die Toxizität betrifft, so zeigte sich eine Verdoppelung der geringgradigen hämatologischen Nebenwirkungen sowie Übelkeit und nur eine geringe Steigerung schwerwiegender Blutbildveränderungen.

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