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So entdecken Sie serratierte ­Adenome!

Ein Drittel der Intervallkarzinome geht auf übersehene – v.a. serratierte – Adenome zurück. Ein Endoskopie-Experte erklärt, wie Sie Ihre Detektionsraten erhöhen können.

Capture „Die Vorsorgekoloskopie ist in der Verhinderung
des Kolonkarzinoms im rechtsseitigen Kolon deutlich weniger effektiv als im linksseitigen“, erklärt Prim. Univ.-Prof. Dr. Andreas Püspök, Abteilung für Innere Medizin II, Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Eisenstadt und Leiter der Arbeitsgruppe Endoskopie der Österreichischen Gesellschaft für Gastroenterologie und Hepatologie (ÖGGH). Intervallkarzinome, also jene, die nach erfolgter Vorsorgekoloskopie innerhalb des Nachsorgeintervalls entstehen, gehen zu einem Drittel auf übersehene oder serratierte Adenome zurück. Hier müsse man ansetzen, so Püspök, denn die Detektionsrate serratierter Adenome im Rahmen des Qualitätszertifikats-Programms sei zwar von 0,54 im Zeitraum 2010 bis 2011 auf 1,78 Prozent im Zeitraum 2014 bis 2015 angestiegen, aber immer noch sehr gering, und ein Drittel der Zentren habe überhaupt keine serratierten Adenome gefunden. Im Rahmen seines Vortrags bei der ÖGGH-Tagung „Neue Trends in der Vorsorge- Koloskopie“ präsentiert Püspök Bilder von insgesamt 20 Patienten aus dem heurigen Jahr, die er allein in Eisenstadt endoskopiert hat: „Das heißt, es gibt diese Läsionen durchaus.“

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