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ESMO 2018

ESMO-Highlights von cholangiozellulär bis zerebral

Zu den ESMO-Highlights zählen Daten beim fortgeschrittenen Ovarialkarzinom, die auf Heilung hoffen lassen, und eine Kopf-Hals-Tumor-Studie, die ein längeres Überleben mit Pembrolizumab verspricht, obwohl der Tumor wächst. (krebs:hilfe! 12/18)

Cholangiozelluläres Karzinom

Gerger berichtet über vielversprechende Daten beim Leberzellkarzinom mit Atezolizumab und Bevacizumab.

Eine beim cholangiozellulären Karzinom relevante ESMO-Präsentation ist die Phase-III-Studie MITSUBA. Verglichen wurde Cisplatin(Cis)/Gemcitabin(Gem) plus S-1, eine orale Prodrug von 5-FU, gegenüber Cis/Gem (Sakai D et al., Abstract 615O). Das als primärer Endpunkt definierte Gesamtüberleben (OS) war im Triplet-Arm nur ein Monat verlängert (HR 0,79; p=0,046), aber die Ansprechrate wurde mit 41,5 vs. 15 Prozent deutlich verbessert. Die Toxizität fiel im Triplet-Arm höher aus. Assoz.-Prof. PD Dr. Armin Gerger, Universitätsklinik für Innere Medizin, Graz, für den diese Studie zu den Upper-GI-Highlights zählt, kommentiert gegenüber der krebs:hilfe!: „Aus meiner Sicht ist die Kombination eine neue gute Option, bei Patienten, bei denen der Response entscheidend ist und die jung und fit sind bzw. die höhere Toxizität in Kauf nehmen können. Aber es ist nicht der neue Standard, wie vom Studienautor kommuniziert wurde.“

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