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Die neuen Studien von Magen bis Kolon

Zu den GI-Highlights zählten Ergebnisse, die erstmals das Outcome bei unvorbehandeltem, nicht resektablem Pankreaskarzinom verbessern. Beim Kolorektalkarzinom erwies sich die Zugabe von Panitumumab zu FOLFOXIRI in der Erstlinie als effektiv, aber auch toxisch. (krebs:hilfe! 10/17) 

FOTO: ESMO

Upper-GI-Tumore

Die Phase-III-Studie JACOB bei HER2-positivem, metastasiertem Karzinom des Magens oder gastro-ösophagealen Übergangs (mGC/GEJC) verfehlte ihren primären Endpunkt einer Gesamtüberlebens(OS)-Verlängerung durch Zugabe von Pertuzumab zu Trastuzumab und Chemotherapie (Tabernero J et al., Abstract 616O). Die Studienteilnehmer erhielten 1:1 randomisiert Pertuzumab (n=388) vs. Placebo (n=392), jeweils in Kombination mit Trastuzumab und Cisplatin/Fluorpyrimidin. Nach zwei Jahren Follow-up zeigte sich eine numerische Verlängerung des medianen OS auf 17,5 vs. 14,2 Monate (HR 0,84; p=0,0565). Das Sicherheitsprofil war in beiden Armen vergleichbar, mit Ausnahme von Diarrhö (61,6 vs. 35,1%). Auf Basis dieser lang erwarteten Daten wird die Zugabe von Pertuzumab keinen Eingang in die klinische Routine finden.

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