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Osimertinib nun auch für Erstlinienbehandlung bei NSCLC zugelassen

Mit 7. Juni 2018 hat die Europäische Kommission den Tyrosinkinasehemmer Osimertinib  für die Firstline-Therapie des EGFR-mutierten NSCLC zugelassen. Die Daten der FLAURA-Studie überzeugten die Kommission von der Wirksamkeit und Sicherheit der Substanz auch in der Erstlinienbehandlung.

„Das Bronchialkarzinom ist inzwischen die zweithäufigste Krebs-Todesursache, sowohl bei Männern als auch bei Frauen“, hielt Prim. Univ.-Prof. Dr. Otto Burghuber, Leiter der 1. Internen Lungenabteilung am Otto-Wagner-Spital in Wien, im Rahmen einer Fachpressekonferenz Anfang Juli fest. 2015 erkrankten in Österreich 2.956 Männer und 1.904 Frauen an Lungenkrebs. 85 bis 90 Prozent aller Bronchialkarzinome sind nicht-kleinzellige Tumoren (non-small cell lung cancer – NSCLC).1

TKI-Behandlung bei EGFR-mutiertem NSCLC

„In den vergangenen Jahren wurde eine Reihe von neuen Substanzen zur individuellen Therapie des NSCLC zugelassen“, führte Burghuber weiter aus. Dazu zählen Tyrosinkinasehemmer (TKI) ebenso wie Angiogeneseinhibitoren und Immunmodulatoren. „Insbesondere Patientinnen und Patienten mit EGFR2-mutiertem NSCLC profitieren von einer TKI-Therapie“, so Burghuber in seinem Statement.

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