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Therapieoption bei kindlicher ALL

Wiener Wissenschaftler gewannen mit einer Schweizer Studiengruppe wichtige Erkenntnisse zu einer seltenen, aber letalen Form der akuten lymphoblastischen Leukämie (ALL) bei Kindern. Das Forscherteam identifizierte eine mögliche Therapieoption bei TCF3-HLF−positiver akuter lymphoblastischer Leukämie (ALL)

Prof. Renate Panzer-Grümayer, MD
Prof. Renate Panzer-Grümayer, MD

In der Fachzeitschrift Nature Genetics veröffentlichte ein Schweizer Wissenschaftlerkonsortium unter Beteiligung von Renate Panzer-Grümayer vom Krebsforschungsinstitut (CCRI) des Wiener St. Anna Kinderspitals eine Studie zur zumeist noch immer tödlich verlaufenden TCF3-HLF-positiven akuten lymphoblastischen Leukämie.

90 Prozent der akuten Leukämien bei Kindern sind akute lymphoblastische Leukämien (ALL), akute myeloische Leukämien (AML) treten deutlich seltener auf. Anders als bei Erwachsenen kommen chronisch lymphatische Leukämien (CML) bei Kindern kaum vor. TCF-HLF-positive akute lymphoblastische Leukämien, die trotz zunächst erfolgreicher Behandlung fast immer erneut auftreten, machen nur ein Prozent der ALL-Erkrankungen bei Kindern aus. Die Erkrankungen erweisen sich gegen die sonst sehr erfolgreich verwendeten Chemotherapie-Schemata als resistent. R. Panzer-Grümayer

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