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Lebensqualität bei palliativer Chemotherapie

Die Lebensqualität bei Patienten im terminalen Stadium einer Kebserkrankung leidet unter einer Chemotherapie, wenn der Tod zwar nahe ist, die meisten Lebensfunktionen aber noch nicht beeinträchtigt sind.

© iStockCandyBoxImages
Ein Expertengremium der American Society of Clinical Oncology (ASCO) bezeichnet den Einsatz einer Chemotherapie, deren Vorteile in der allerletzten Lebensphase klinisch nicht belegt sind, für die am weitesten verbreitete, verschwenderischste und unnnötigste Vorgehensweise in der Onkologie.

In der Online-Ausgabe des Fachmagazin JAMA Oncology wurde eine Arbeit veröffentlicht, welche die Lebensqualität von Krebspatienten thematisiert, die sich im Endstadium ihrer Erkrankung befinden.

Holly G. Prigerson vom Center for Research on End-of-Life Care am Weill Cornell Medical College in New York untersuchte mit Kollegen den Zusammenhang zwischen der Lebensqualität und dem Einsatz einer Chemotherapie am Lebensende. Die Forscher schlossen in ihre Studie 312 Patienten mit einer progressiven, metastasierenden Krebserkrankung ein, von denen 158 (50,6 %) eine Chemotherapie erhielten. Der Großteil der durchschnittlich 58,6 Jahre alten Probanden waren Männer.

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