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Graft-versus-Host-Disease

Ruxolitinib zeigt anhaltende Wirksamkeit bei Graft-versus-Host-Disease

Nach allogener Stammzelltransplantation tritt häufig eine Graft-versus-Host-Disease (GvHD) auf, die bei etwa der Hälfte der betroffenen Patienten mit einer Kortikosteroidtherapie kontrolliert werden kann. In der Phase-III-Studie REACH2 wurde der Einsatz von Ruxolitinib bei steroidrefraktären Patienten mit akuter GvHD geprüft. Insgesamt 309 Patienten erhielten randomisiert Ruxolitinib (10 mg bid) oder die beste verfügbare Therapie (BAT). In beiden Studienarmen wurden weiterhin Steroide gegeben und die Behandlung mit Calcineurin-Inhibitoren (CNI) war erlaubt. Primärer Studienendpunkt war das Ansprechen an Tag 28, wichtigster sekundärer Endpunkt das Ansprechen an Tag 56. Ein Wechsel in den Ruxolitinib-Arm war nach Tag 28 erlaubt und wurde von 31,6% der Patienten im BAT-Arm wahrgenommen.

Die Studienmedikation komplettierten 20,1% versus 11,0% der Patienten im Ruxolitinib- bzw. im BAT-Arm und 7,8% versus 3,9% der Patienten waren zurzeit der Auswertung noch unter Therapie. 72,1% versus 85,2% der Patienten hatten die Therapie abgebrochen. Gründe für den Therapieabbruch waren im Wesentlichen eine unzureichende Effektivität (20,8% vs. 43,9%), Nebenwirkungen (16,9% vs. 3,2%) und das Versterben (16,2% vs. 14,2%).

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