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ESMO-Kongress: Umdenken beim Lungenkarzinom

Zu den Highlights beim nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinom (NSCLC) zählt Pembrolizumab, das bei hoher PD-L1-Expression und somit 30 Prozent der Patienten in der Erstlinie klar überlegen war. In der Zweitlinie punktet Atezolizumab, und zwar bei allen Tumoren, auch den PD-L1-negativen. Aktuelle Daten von Europas größtem Onkologen-Kongress. (CliniCum 11/16)

Foto: paulrommer/iStock/Thinkstock

Erstlinientherapie

KEYNOTE 024. Zu den wirklich faszinierenden neuen Daten zahlte die internationale Phase-III-Studie KEYNOTE 024, in der der PD-1-Antikorper Pembrolizumab das progressionsfreie Überleben (PFS) vs. Platin-basierter Chemotherapie signifikant verlängerte (10,3 vs. 6 Monate; HR 0,5; p<0,001; Reck M et al., Abstract LBA 8; NEJM 2016). Eingeschlossen waren insgesamt 305 Patienten, deren Tumore eine PD-L1-Expression ≥50 Prozent aufwiesen. Aktivierende EGFR-Mutationen oder ALK-Translokationen zahlten zu den Ausschlusskriterien. Ein PD-L1-Screening im Vorfeld der Studie zeigte eine PD-L1-Expression ≥50 Prozent bei 30 Prozent.

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