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NSCLC im Frühstadium – ein Begriff im Wandel

Mit der Einführung und zunehmenden Verbreitung der minimalinvasiven Techniken in der radikalen Behandlung von Lungenkrebs werden die Kriterien zur Beurteilung eines Patienten als funktionell inoperabel gerade neu definiert. Die chirurgische Resektion bleibt die primäre und bevorzugte Behandlungsform des nicht kleinzelligen Bronchuskarzinoms (NSCLC) in den Stadien I und II bei Patienten mit niedrigem und moderatem Risiko. (CliniCum pneumo 3/18)    

Generell versteht man unter dem Frühstadium von Lungenkrebs die klinischen Stadien I und II des NSCLC. Eine alternative Auffassung des Frühstadiums ist die chirurgisch entfernbare Erkrankung. Beide Definitionen sind unpräzise und abhängig von aktuellen Entwicklungen und gegebener Expertise.

Kriterien

Resektabilität vs. Operabilität. Die Definition des Frühstadiums von Lungenkrebs als chirurgisch entfernbare Erkrankung ist abhängig von regionalen Philosophien und lokalen Expertisen und daher eine sehr unverlässliche und variable Definition.  Die Bezeichnung Resektabilität beschreibt den T-Faktor des Tumors und die Fähigkeit des Chirurgen, eine radikale Resektion durchzuführen. Im Gegensatz dazu inkludiert der Begriff Operabilität auch eine potenzielle regionale und systemische Ausbreitung der Erkrankung und bezieht sich mehr auf den N- und den M-Faktor.

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