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Steroidresistentes nephrotisches Syndrom (SRNS) bei Kindern

Eine von der Gesellschaft für Pädiatrische Nephrologie (GPN) unterstützte Studie wurde deutschlandweit an universitären Einrichtungen mit einer Abteilung für Kindernephrologie durchgeführt und untersuchte pädiatrische Patienten mit steroidresistentem nephrotischem Syndrom (SRNS).

Slide_Niereninsuffizienz

Forscherinnen vom Universitätsklinikum Essen und der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen analysierten systematisch Daten von knapp 250 Kindern mit diagnostiziertem steroidresistentem nephrotischem Syndrom.

Sie konnten nachweisen, dass eine intensivierte immunsuppressive Therapie mit Cyclosporin A, die mit hohen Nebenwirkungen verbunden ist, nur bei jenen Patientinnen und Patienten wirkte, deren Erkrankung nicht genetisch verursacht war. Bei diesen Kindern konnte meist die Nierenfunktion erhalten werden. Lag hingegen die genetische Variante der Erkrankung vor, verlief die gleiche Therapie in fast allen Fällen erfolglos, viele dieser Kinder wurden dialysepflichtig.

Die Autorinnen und Autoren dieser Studie, Anja Büscher und Stefanie Weber vom Universitätsklinikum Essen  der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen und Martin Konrad (Münster) erhielten dafür den Johannes-Brodehl-Preis der Gesellschaft für GPN.

A. Büscher, P.F. Hoyer, B. Kranz, B. Beck, B. Hoppe, M. Benz, L. Weber, A. Melk, B. Tönshoff, T. Jungraithmayer, H. Fehrenbach, M. Konrad, S. Weber
GPN-unterstütztes Register
CNS/SRNS-Outcome-Study: Efficiency of immunosuppressive therapy and renal function in patients with hereditary and non-hereditary steroid-resistant nephrotic syndrome (SRNS)

Quelle: Dr. Stefanie Weber, Universitätsklinikum Essen

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