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Wieso Patienten Unmengen trinken

Die Ursache von Polydipsie bzw. Polyurie lässt sich mit einem einfachen Test feststellen. (Medical Tribune 42/18)

Bei Menschen, die bis zu 20 Liter Flüssigkeit pro Tag umsetzen, stellt sich die Frage, ob sie primär an einer pathologisch erhöhten Urinausscheidung (Polyurie) oder einem krankhaft gesteigerten Durstempfinden (Polydipsie) leiden. Die Differenzierung ist wichtig: Patienten mit primärer Polyurie müssen viel trinken, um einem Flüssigkeitsdefizit vorzubeugen – und sie haben auch entsprechend Durst. Bei ihnen besteht entweder ein Mangel an antidiuretischem Hormon (ADH) oder ihre Nieren sprechen nicht mehr genügend auf dieses Hormon an. Reicht die Trinkmenge nicht aus, kann das Flüssigkeitsdefizit zu neurologischen Komplikationen bis hin zum Tod führen.

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