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Herzinsuffizienz: Devices verlängern das Leben

Devices sind aus der Therapie der Herzinsuffizienz nicht mehr wegzudenken. Sie reduzieren sowohl die Morbidität als auch die ­Mortalität. Die ESC-Leitlinien geben starke Empfehlungen für die Gerätetherapie ab, war am Consensus Meeting der AG Herzinsuffizienz zu hören. (Medical Tribune 8/2017)

Röntgenaufnahme mit subkutan implantiertem Defibrillator (Seitenansicht des Brustkorbes).
Röntgenaufnahme mit subkutan implantiertem Defibrillator (Seitenansicht des Brustkorbes).

Ungeachtet der Fortschritte in der medikamentösen Therapie der Herzinsuffizienz ist die Prognose nach wie vor suboptimal. Rund 40 Prozent der Patienten sterben innerhalb von fünf Jahren nach der Diagnosestellung. Haupttodesursachen sind einerseits die Progression der Herzinsuffizienz, andererseits aber auch der plötzliche Herztod. Eine Verringerung der Mortalität und Morbidität bei Herzinsuffizienz kann durch den Einsatz von Gerätetherapie erreicht werden. Die eingesetzten Devices werden, so Univ.-Prof. Dr. Marianne Gwechenberger von der Wiener Universitätsklinik für Innere Medizin II, in zwei Kategorien eingeteilt:

  • Implantierbare Defibrillatoren (ICD) reduzieren die Mortalität, haben aber keinen Einfluss auf die Morbidität.
  • Mit der kardialen Resynchronisationstherapie (CRT) werden hingegen Morbidität und Mortalität günstig beeinflusst.

Alle weiteren auf Devices basierenden Therapien wie zum Beispiel die kardiale kontraktile Modulation werden in den Guidelines der European Society of Cardiology (ESC) nicht empfohlen, weil zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine ausreichende Evidenz vorliegt.

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