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Protein Perilipin 5 reguliert kardialen Lipidstoffwechsel

Grazer Forscher haben entdeckt, dass ein bestimmtes Protein bei der Verbrennung von Fettsäuren im Herzen eine Barriere bildet, die nur unter bestimmten Voraussetzungen durchlässig wird. Dieser Mechanismus ist mitverantwortlich für einen ausgeglichenen Energiestoffwechsel. Ist dieser gestört, bleiben die Speicher gefüllt und es kommt zur Herzverfettung, hieß es am Freitag seitens der Uni Graz.

Herzmuskel mit großen Lipidtröpfchen: Durch eine Störung im Fettstoffwechsel können die Triglyzeride nicht abgebaut werden.
Herzmuskel mit großen Lipidtröpfchen: Durch eine Störung im Fettstoffwechsel können die Triglyzeride nicht abgebaut werden.

Gelangen Lipide über die Blutbahn in das Myokard, werden sie dort in Form von Lipidtröpfchen als Triglyzeride gespeichert. Um jedes dieser Tröpfchen legt sich eine Hülle aus einer Vielzahl verschiedener Proteine, unter anderem das Protein Perilipin 5 (PLIN5). Sobald das Herz zusätzliche Energie benötigt, wird Fett zur Verbrennung freigegeben, wobei die Triglyzeride im "Normalzustand" in den Tröpfchen gespeichert bleiben. Das Team um Assoz. Univ.-Prof. Dr. Günter Haemmerle am Institut für Molekulare Biowissenschaften der Universität Graz konnte nun in einer im Journal of Biological Chemistry veröffentlichten Arbeit darstellen, wie dieses Gleichgewicht reguliert wird.

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