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Covid-19

Herzinfarkt-Zahlen in Österreich rückläufig

Unerwartet aber belegt verzeichnet die heimischen Kardiologen rückläufige Herzinfarkt-Zahlen in Österreich. Mögliche Ursachen dafür seien laut Experten Rücksichtnahme auf das öffentliche Gesundheitswesen oder auch weniger sportlich Betätigung.

Im März 2020 hat sich die Zahl der in österreichischen Krankenhäusern mit Herzinfarkt aufgenommenen Patienten um ca. 40 Prozent verringert. Das melden insgesamt 17 österreichische Herzkatheter-Zentren unter Berücksichtigung von etwa 700 Patienten. Aus pathophysiologischer Sicht sei dieser Trend nicht erklärbar sei, so Univ.-Prof. Dr. Bernhard Metzler, M.Sc., Generalsekretär und President Elect der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft (ÖKG), von der Medizinischen Universität Innsbruck am Mittwoch.*
Vielmehr würde sich der Experte einen Anstieg erwarten, denn „durch Infekte oder Entzündungen wird der Herzmuskel vermehrt belastet, weiters kommt es im Blut zur vermehrten Freisetzung von entzündungsfördernden Substanzen, so genannten Zytokinen. Wie große Studien bereits gezeigt haben, treten diese beiden Faktoren auch bei einer COVID-19-Infektion auf und können einen Herzinfarkt auslösen oder zumindest begünstigen.“

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