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Kardiologie-Kongress 2019

Wenn nach der Entbindung das Herz schlapp macht

Hinter anhaltender Abgeschlagenheit nach einer Entbindung kann mehr stecken als eine vorübergehende „Wochenbettsymptomatik“. In seltenen Fällen kann es sich dabei um eine Peripartum-Kardiomyopathie (PPCM) handeln. Eine jener seltenen Herzmuskelerkrankungen, für die nun in Innsbruck ein spezialisiertes Zentrum zur Verfügung stehen wird. (CliniCum 4/19)

Die Peripartum-Kardiomyopathie (PPCM) tritt gegen Ende der Schwangerschaft oder in den Folgemonaten auf und kann einen fulminanten Verlauf nehmen, so PD Dr. Arash Haghikia von der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Es handelt sich bei PPCM um eine seltene Erkrankung, wobei selten bedeutet für Mitteleuropa eine Inzidenz der PPCM von einer Erkrankung auf 1.500 bis 2.000 schwangere Frauen. Die Häufigkeit ist jedoch regional unterschiedlich (für Haiti wird eine Inzidenz von einer Erkrankung in 300 Schwangerschaften beschrieben) und angesichts häufiger milder Verläufe sei auch von einer hohen Dunkelziffer auszugehen.

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