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Outbreak 2014: MERS & Ebola

BARCELONA – Jedes Jahr beschäftigt sich der Kongress der European Society of Clinical Microbiology and Infectious Diseases mit aktuellen Ausbrüchen. Sorgen bereitet derzeit v.a. die Zunahme an Erkrankungen am Middle East Respiratory Syndrom MERS. Der Ebola-Ausbruch in Guinea ist hingegen am Abklingen.

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Eine Studie der Vetmeduni Wien deutet darauf hin, dass das MERS-Virus vom Dromedar auf den Menschen übertragen wurde.

Im Jahr 2012 fielen dem saudiarabischen Arzt und Mikrobiologen Univ.-Prof. DDr. Ali Moh Zaki zwei seltsame Fälle von Lungenentzündung auf (Zaki et al., N Engl J Med 2012; 367: 1814–20). „Als ausgezeichneter klinischer Mikrobiologe bemerkte Prof. Zaki sofort, dass er es hier mit etwas Neuem zu tun hat. Es gelang ihm, ein Virus zu isolieren, das wir schließlich mit unseren technischen Möglichkeiten als Coronavirus mit verwandtschaftlichen Beziehungen zu verschiedenen Fledermausviren aber auch zum SARS-Virus des Jahres 2003 identifizieren konnten“, erzählte Dr. Ron Fouchier vom niederländischen Erasmus Medical College beim European Congress of Clinical Microbiology and Infectious Diseases (ECCMID) in Barcelona.

Die Erkrankung wird mittlerweile als MERS (Middle East Respiratory Syndrome) bezeichnet. Und leider blieb es nicht bei den beiden Erkrankten. Über die Jahre 2012 und 2013 traten immer wieder einzelne Fälle von MERS im Nahen Osten auf. In den Monaten März und April 2014 nahm die Zahl der Erkrankungen allerdings in einem besorgniserregenden Maß zu. Allein im April wurden 140 Infektionen diagnostiziert. Mittlerweile geht man von über 500 Erkrankungen aus. Mehr als 150 Patienten sind gestorben. Dr. Fouchier: „Der steile Anstieg der Erkrankungen ist alarmierend.“ Die meisten Erkrankungen traten in Jordanien und Saudi-Arabien auf, einige Betroffene, die sich offenbar in diesen Ländern infiziert hatten, erkrankten allerdings auch fern der Heimat, zumeist in Europa oder kamen bereits krank hier her.

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