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Osteomylelitis: So überlebt Staphylococcus aureus im Knochen

Deutsche Infektionsimmunologen beschreiben im Fachmagazin mBio, wie sich das Bakterium Staphylococcus aureus bei akuter oder chronischer Osteomyelitis an das Leben im Knochen anpasst und sich dort vor dem humanen Immunsystem schützt.

Staphylococcus aureus
Staphylococcus aureus produziert während der Knocheninfektion vermehrt Proteasen und nach der Infektion verstärkt Toxine, die neutrophile Granulozyten abtöten. Der Keim bekämpft die Abwehrmechanismen des menschlichen Immunsystem aktiv, anstatt sich davor zu verstecken.

Osteomyelitis ist eine schwer auszurottende Knocheninfektion, die in der Regel durch Staphylococcus aureus verursacht wird. S. aureus schützt sich vor dem Immunsystem und kann innerhalb der Knochen überleben, obwohl es dort kaum Nahrung für ihn gibt. Eine Arbeitsgruppe um Prof. Eva Medina vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung konnte nun erstmals die Überlebensstrategie des Keims im lebenden Organismus zeigen und darstellen, wo die Unterschiede zwischen der akuten und der chronischen Infektionsphase liegen.

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