Gelbfieber

Gelbfieber ist eine durch Mücken übertragene Flavivirus-Erkrankung der tropischen und subtropischen Regionen Südamerikas und Afrikas. In Asien kommt die Erkrankung nicht vor, wenngleich klimatische Bedingungen und Vorhandensein passender Aedes- Mücken eine Einschleppung des Virus jederzeit denkbar machen. 

Foto: Wikimedia Commons/Muhammad Mahdi Karim

Als Flavivirus ist das Gelbfiebervirus den Erregern von FSME, Dengue- Fieber, Japan-Enzephalitis und West- Nil-Fieber verwandt. Mücken der Gattung Aedes stecken sich während einer Blutmahlzeit bei einem infizierten Primaten an (Affen und Menschen als mögliche Wirte) und können das Virus dann an einen anderen Primaten weitergeben. Die Existenz eines Dschungel-Zyklus (sylvatic cycle), bei dem das Virus von Wald-bewohnenden Mücken zwischen Affen übertragen wird, macht eine Kontrolle der Erkrankung schwierig, da sich das Virus damit völlig unbemerkt und ohne jegliche menschliche Krankheitsfälle jahrzehntelang in einem Gebiet halten kann.

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