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EHA 2017: Was erwartet die BesucherInnen?

Von 22. bis 25. Juni treffen sich mehr als 10.000 Hämatologie-ExpertInnen aus der ganzen Welt in Madrid zum 22. Kongress der EHA (European Hematology Association/Europäischer Hämatologenverband). medONLINE.at ist für Sie vor Ort und berichtet über die neusten Erkenntnisse und Entwicklungen.

Blood test tubes. Blood samples in a rack. 3d illustration

Die Neuentwicklungen decken einen umfassenden Bereich wissenschaftlicher Themen ab, von der Leukämie über Lymphome, Thrombozytenerkrankungen, und Sichelzellanämie bis zu Blutgerinnungsstörungen. In zwei Pressekonferenzen am 22. und 23. Juni werden ExpertInnen interessante und spannende Ergebnisse präsentieren.

Eines der Highlights am Freitag, 22. Juni, werden die Studienergebnisse zur Wirksamkeit von Cerdulatinib bei 37 Patienten mit verschiedenen Arten von Lymphomen, die nicht auf die Standardbehandlung ansprechen, sein, die von Paul Hamlin präsentiert werden.
Michaela Kotrova weist nach, dass der Kampf gegen Leukämie mit zunehmenden Unterschieden zwischen T-Lymphozyten erfolgreicher wird. Julia Hauer wird über die Beziehung zwischen verspäteter Exposition mit üblichen Infektionen und akuter Leukämie bei Kindern sprechen.
Bill Lundberg rückt die CRISPR/Cas9-Technologie und deren Rolle bei der Behandlung von Sichelzellanämie und Beta-Thalassämie ins Rampenlicht.
Shailaja Hegde wird über langfristige Thrombozytenlagerung sprechen, die zu einer höheren Kapazität und damit zur besseren Deckung des Bedarfs an Thrombozytentransfusionen führt.

Am Samstag, 23. Juni, zeigt Peter Borchmann, wie durch die Bestimmung der metabolischen Reaktion mithilfe von FDG-PET bei Patienten mit Hodgkin-Lymphom im fortgeschrittenen Stadium die Chemotherapie erheblich reduziert werden kann. Dies führt letztendlich zu besseren Überlebenszahlen.
Yi Lin stellt die Ergebnisse der Primäranalyse von ZUMA-1 vor, einer CAR-T-Zelltherapie für Patienten mit aggressivem Non-Hodgkin-Lymphom mit der siebenfachen Ansprechrate im Vergleich zu bisherigen Kontrollen.
Alejandro Lazo-Langner stellt Daten vor, die die Behandlung von Patienten ab 65 Jahren mit Antikoagulanzien verändern und damit die Mortalität verhindern können.
Iskra Pusic präsentiert die Ergebnisse einer klinischen Studie Phase 2, bei der Patienten mit chronischer Graft-versus-Host-Erkrankung (cGVHD) positiv auf Ibrutinib ansprachen.
Gilles Salles präsentiert Daten, die neue Hoffnung für Patienten mit B-Zell-Lymphom bringen. Er zeigt, wie künstlich hergestellte CAR-T-Zellen als neue Form der Immuntherapie hochwirksam sein können.

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