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„Die Evidenz dafür steht außer Frage“

Selbst bei Patienten mit Herzerkrankungen kann ebenso wie bei Intensivpatienten mit Sepsis ein Hämoglobinwert von 7g/dl als ausreichend angesehen werden, so Prim. Univ.-Prof. Dr. Burkhard Gustorff, DEAA, Wilhelminenspital Wien, über aktuelle Erkenntnisse zur Anwendung von PBM in der Anästhesie und Intensivmedizin. (CliniCum 7-8/16) 

CliniCum: Was waren Ihre ersten Erfahrungen bzw. Berührungspunkte mit PBM, und wo sehen Sie die Herausforderungen?  

Gustorff: Das Konzept selbst ist zwar noch relativ jung, es behandelt jedoch gravierende Kernfragen wie Probleme bei starken Blutungen, die Situation anämischer Patienten und die Risiken von Transfusionen – und damit Themen, mit denen wir bei großen Eingriffen genauso wie bei schwer kranken Intensivpatienten immer konfrontiert sind. Eine Transfusion ist auch nicht zwingend anzustreben; sie ist nur dann einzusetzen, wenn absolut notwendig. Das Konzept des PBM liefert uns eine gute Basis, und die Evidenz dafür steht außer Frage. Nun gilt es herauszufinden, an welchen Schrauben gleichsam zu drehen ist, um wirkungsvolle und nachhaltige Veränderungen zu erzielen. Ganz aktuelle Fragen dazu wurden auch beim Europäischen Anästhesiekongress (ESA 2016) diskutiert, die ich als Ideen und Ansätze für Veränderungsmöglichkeiten mitgenommen habe.

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