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Die dritte Säule: Anämietoleranz ausschöpfen

Foto: tigger11th/iStock

Nach der präoperativen Anämiekorrektur und blutsparenden Techniken könnte durch Berücksichtigung der individuellen Anämietoleranz der Transfusionsbedarf weiter hintangestellt werden. Die Bandbreite liegt bei Hämoglobinwerten zwischen 6mg/dl und 10mg/dl.

Die sogenannte „10-30-Regel“, also ein Hämoglobinwert von 10mgl/dl und ein Hämatokrit von 30 Prozent, galt seit den 1940er Jahren als Grenzwert für den Transfusionsbedarf. „Zugrunde liegt dem eine gynäkologische Untersuchung, die zeigte, dass Frauen nach der Geburt mit Werten über 10mg/dl bzw. einem Hämatokrit von über 30 Prozent in einem besseren Allgemeinzustand sind“, erklärt Univ.- Prof. Dr. Jens Meier, Vorstand der Abteilung für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin am AKh Linz.

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