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Colitis durch Klebsiella-Toxin

FORSCHUNG - Das Klebsiella-Toxin Tilivallin löst die Antibiotika-assoziierte hämorraghische Colitis aus.

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Das Grazer Forschungsteam (v.l.n.r.): Assoz.-Prof. Dr. Stefan Schild (Uni Graz), Univ.-Prof. Dr. Rolf Breinbauer (TU Graz), Kathrin Herzog, MSc (Med Uni Graz), Univ.-Prof. Dr. Christoph Högenauer (Med Uni Graz), Univ.-Prof. Dr. Ellen Zechner (Uni Graz), Dr. Georg Schneditz (Erstautor, Uni Graz), Sandro Roier, MSc (Uni Graz), Dipl.-Ing. Jakob Pletz, BSc (TU Graz)

Eine Forschungsgruppe mit Wissenschaftern der Karl-Franzens-Universität, der TU Graz und der MedUni Graz konzentrierte sich im Zuge einer dreijährigen Studienarbeit auf die bisher wenig untersuchte Antibiotika-assoziierte hämorraghische Colitis (AAHC), die durch das Bakterium Klebsiella oxytoca ausgelöst wird. Klebsiella ist bei zwei bis zehn Prozent der gesunden Menschen Bestandteil der Darmflora. Eine kurzzeitige Gabe von Penizillin kann bei diesem Kollektiv zu einer Dysbiose in der Darmflora mit einer Dominanz durch Klebsiella führen und schließlich die AAHC auslösen, die mit blutigen Durchfällen und Darmkrämpfen einhergeht.

Die Grazer Forschungsgruppe ging nun den zugrunde liegenden pathophysiologischen Mechanismen dieser hämorrhagischen Colitis nach. Finanziell unterstützt wurde die wissenschaftliche Arbeit durch den österreichischen Wissenschaftsfonds FWF, die Grazer Forschungsnetzwerke Bio-TechMed-Graz und NAWI Graz, die Österreichische Nationalbank sowie die teilnehmenden Universitäten.

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