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ASCO-GI 2018: Highlights zur Therapie gastrointestinaler Tumoren

sanfrancisco ASCO GI
Beim diesjährigen ASCO-GI, der vom 18. bis 20. Jänner in San Francisco stattfand, gab es zum Magen- und hepatozellulären Karzinom einige praxisverändernde Therapieneuigkeiten. Ein wichtiges Thema war die Mikrosatellitenstabilität bzw. -instabilität beim Kolonkarzinom und auch beim Pankreaskarzinom gibt es einige interessante Neuentwicklungen zu berichten.

Kolorektalkarzinom

Regorafenib ist ein etablierter Standard in der Drittlinientherapie des metastasierten Kolonkarzinoms. Das Nebenwirkungspotenzial des Multi-Kinase-Inhibitors ist allerdings nicht unerheblich. Deshalb wurde in der prospektiven Phase-II-Studie ReDOS (Bekaii-Saab TS et al., Abstr. 611) ein wöchentliches Dosiseskalations-Konzept im ersten Zyklus mit täglich 80 mg in Woche 1, 120 mg in Woche 2 und 160 mg in Woche 3 gegenüber der üblichen Startdosis mit 160 mg täglich (Tag 1 bis 21) verglichen. Regorafenib war als Eskalationskonzept deutlich besser verträglich und mindestens vergleichbar wirksam bzw. sogar tendenziell effektiver bei insgesamt höherer Dosisintensität (medianes OS: 9 vs. 5,9 Monate; p=0,09; medianes PFS: 2,5 vs. 2 Monate; p=0,55). In der täglichen Praxis scheint ein Dosis-Eskalationskonzept für Regorafenib sinnvoll und könnte sogar einen Überlebensvorteil bringen.

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