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Hoffnungsträger Metabolomics

FORSCHUNG - Die bioinformatische Auswertung der Metaboliten in unserem Organismus steckt noch in den Kinderschuhen. Sie könnte neue Biomarker, Einblicke in Krankheitsabläufe oder Medikamentenwirkungen ermöglichen. ( Medical Tribune 05/18) 

Wir alle haben eine Vorstellung davon, was Biomarker sind. Etwas schwieriger wird es, wenn man das in Worte fassen will. Assoz.-Prof. PD Dr. Harald Sourij, Klinische Abteilung für Endokrinologie und Diabetologie, Medizinische Universität Graz, hält folgende Definition für recht brauchbar: „Ein Biomarker bezeichnet eine breite Palette von objektiven Indikatoren eines medizinischen Zustandes, der von außerhalb des Patienten beobachtet werden kann.“ Meist handelt es sich um Parameter, die im Blut oder Harn gemessen werden können. In die weit gefasste Definition fallen aber auch Bilddaten und Summationsparameter aus anderen Daten, die oft als digitale Biomarker bezeichnet werden. Biomarker können in unterschiedlichsten Bereichen hilfreich sein: Sie können die Diagnose, aber auch die Prävention von Erkrankungen ermöglichen oder unterstützen, mögliche Ansatzpunkte für potenzielle Medikamente identifizieren („drug target identification“) oder das Ansprechen auf Therapien vorhersagen.

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