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Die neuen Insuline sind ultraschnell

Im Vergleich zu den kurzwirksamen Insulinanaloga zeigen neue ultraschnellen Insuline eine Linksverschiebung des pharmakokinetischen und pharmakodynamischen Profils um etwa 15 Minuten. Der wichtigste klinische Effekt dürfte die Verbesserung der postprandialen Glukosewerte sein. (Medical Tribune 20/18)

Bei Gesunden kommt es nach einer Mahlzeit innerhalb weniger Minuten zu einem starken Anstieg des Insulinspiegels. Der Abfall dauert zwar wesentlich länger, nach vier bis sechs Stunden haben die Insulinwerte aber wieder das Ausgangsniveau erreicht. Ziel der Diabetestherapie ist es, möglichst nahe an diese physiologische Insulinsekretion heranzukommen. Wie weit man davon noch entfernt ist, zeigen Clamp-Daten, die Dr. Tim Heise, Profil Institut für Stoffwechselforschung, Neuss, zusammen mit Kollegen erhoben hat: Nach der Injektion von 12 (I)U Humaninsulin war das Wirkmaximum erst nach 219 Minuten erreicht, und es dauerte sechs Stunden, bis der Wert wieder auf die Hälfte abgefallen war. Insulinanaloga sind zweifellos ein großer Fortschritt gegenüber Humaninsulin. „Aber auch mit Insulin Aspart, Insulin Lispro und Insulin Glulisin dauert es noch relativ lange, bis die Werte ansteigen“, so Heise.

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