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Fixkombinationen vereinfachen die Therapie

Je länger die Wirkdauer von Basalinsulinanaloga, desto geringer ist das Hypoglykämierisiko. GLP-1-Rezeptoragonisten sind in vielen Fällen ein idealer Kombinationspartner. Für Typ-2-Diabetiker, die Schwierigkeiten mit der Schulung haben, sind Fixkombinationen eine Erleichterung. (Medical Tribune 20/18)

Die Geschichte der Basalinsuline begann im Jahr 1936, als es dem dänischen Wissenschaftler Hans Christian Hagedorn durch den Zusatz von Protamin gelang, eine verzögerte Resorption des gespritzten Insulins zu erreichen. Noch länger als NPH-Insulin (Neutral-Protamin-Hagedorn) wirkt das 1954 entwickelte Ultralente Insulin, eine kristalline Suspension von Humaninsulin und Zink, die lange Zeit in der Basis-Bolus-Therapie eingesetzt wurde. Der nächste Schritt erfolgte erst um die Jahrtausendwende, als mit Insulin Glargin das erste Basalinsulinanalogon auf den Markt kam, dem wenige Jahre später Insulin Detemir folgte. Der große Vorteil der Langzeitinsulinanaloga der ersten Generation gegenüber NPH-Insulin war die Reduktion des Hypoglykämierisikos, nachgewiesen in zahlreichen Studien sowohl bei Typ-1- als auch bei Typ-2-Diabetes.

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