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Selbstkompetenz bei Diabetikern fördern

KONGRESS - Die Weichen dafür, wie ein Typ-2-Diabetiker seine Erkrankung bewältigt, werden oft schon zu Beginn der Erkrankung gestellt. Es geht darum, dem Patienten trotz seiner Erkrankung ein genussvolles Leben in Aussicht zu stellen.

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Es ist alles eine Frage der Perspektive: Ein Spaziergang in eisiger Kälte stellt einen Reiz des braunen Fettgewebes für die Thermogenese dar.

Große ungewollte Lebensveränderungen sind meist mit Angst und Unsicherheit verbunden. Genau das passiert auch, wenn ein Mensch mit der Diagnose Diabetes mellitus konfrontiert wird. „Er gerät in einen Schockzustand und verliert das Gefühl, das Leben im Griff zu haben“, versucht Dr. Helmut Brath, Diabetes-Ambulanz, Ambulatorium Süd der WGKK, die emotionale Situation neu diagnostizierter Diabetiker nachzuvollziehen. Häufig wird in dieser Phase versucht, die Bedrohung durch die Diagnose mittels Verleugnung der Realität zu reduzieren. Oft wird die Diagnose angezweifelt, eine Verwechslung in Betracht gezogen oder sogar die Therapie verweigert.

Die vielen Neins, Vorwürfe und Kritik, mit denen der Arzt anfangs mitunter konfrontiert wird, dürften aber noch nicht als Non-Compliance interpretiert werden, so Brath. Im Gegenteil: „Gerade in der initialen Phase brauchen die Patienten viel Geduld, Einfühlungsvermögen und Verständnis. Erst durch ein kontinuierliches Kommunikationsangebot wird der Patient nach und nach die Diagnose annehmen können und bereit dazu sein, neue Verhaltensweisen zu entwickeln.“

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