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EASE-Phase-III-Studienprogramm

Empagliflozin zeigt auch Wirksamkeit bei Typ 1 Diabetes

Empagliflozin ist derzeit nur bei Diabetes Typ 2 und etablierter kardiovaskulärer Erkrankung zugelassen. Ein großes Studienprogramm befasst sich mit der Bewertung von Empagliflozin als Begleittherapie zur Insulintherapie bei Typ 1 Diabetes (EASE-Phase III-Studie). Anfang Oktober veröffentlichten die Studienbetreiber jetzt die ersten vielversprechenden Studiendaten.

Entfernung von Glukose aus dem Blut

Empagliflozin hemmt den Natrium-Glucose-Cotransporter 2 (SGLT-2) in den Nieren, das bei gesunden Personen die Glukose aus dem Harn resorbiert und in den Blutkreislauf zurückführt. Durch Hemmung des Transporters sorgt Empagliflozin dafür, dass mehr Glukose über den Harn ausgeschieden wird und sich dadurch die Glukosekonzentration im Blut verringert. Es handelt sich dabei um das einzige orale Diabetesmedikament, das zur Senkung der kardiovaskulären Mortalität bei Erwachsenen mit Typ 2 Diabetes und etablierter kardiovaskulärer Erkrankung zugelassen ist. Für Patienten mit Typ 1 Diabetes besteht für Empagliflozin aktuell noch keine Zulassung.

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