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Chronische Herzinsuffizienz und elektrischer Impuls

Katheter-Ablation, Stellenwert von Herzglykosiden, dilatative Kardiomyopathie, Schenkelblock und ventrikuläre Extrasystolie waren einige Themen der diesjährigen Jahrestagung der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft. CliniCum 7-8/18)

„Patienten mit Herzinsuffizienz, HI, haben ein sehr hohes Risiko, Arrhythmien zu entwickeln“, sagt Univ.-Prof. Dr. Marianne Gwechenberger, Klinische Abteilung für Kardiologie, Universitätsklinik für Innere Medizin II der MedUni Wien. Vorhofflimmern (VHF) ist dabei die am häufigsten auftretende Rhythmusstörung. VHF kann zu einer weiteren Verminderung des effektiven kardialen Outputs und damit zu einer Verschlechterung der Symptome der HI führen. Umgekehrt stellt langanhaltendes persistierendes VHF eine bekannte Ursache für eine tachykardieinduzierte Kardiomyopathie (CMP) dar. Diese ist zwar oft reversibel, wird aber häufig nicht diagnostiziert.

Zur Feststellung, ob – vor allem bei nicht bereits länger bekannten Patienten – zuerst ein VHF oder die HI vorhanden war, kann ein einfacher Algorithmus dienlich sein.1 Es sollte bei jedem Patienten der Versuch einer Frequenz- bzw. Rhythmuskontrolle vorgenommen werden, entweder medikamentös oder durch Katheter-Ablation. Kommt es daraufhin zu einer Erholung der linksventrikulären Funktion, handelt es sich sehr wahrscheinlich um eine tachykardieinduzierte CMP.

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