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Wenn der Leber die Luft ausgeht

Foto: iStock/turovsky

Pulmonal vaskuläre Erkrankungen stellen heute eine etablierte Komplikation bei schweren Leberkrankungen dar, und sie können heterogene hämodynamische Erscheinungsformen ausbilden. Dazu zählen das hepatopulmonale Syndrom und die portopulmonale Hypertonie.

Chronische Lebererkrankungen stellen in der westlichen Welt eine große gesundheitsökonomische Herausforderung dar. Mit zunehmender Dauer der Erkrankung können sich schwere Komplikationen wie Leberzirrhose und Pfortaderhochdruck ausbilden. Pulmonale Komplikationen im Zuge von Lebererkrankungen waren jedoch lange Zeit unbekannt. Ende des 19. Jahrhunderts publizierte der Arzt M. Flückiger in der „Wiener Medizinischen Wochenschrift“ erstmals einen Fallbericht, der sich mit schwerer Dyspnoe bei einer Patientin mit Leberzirrhose befasste.1 Die Patientin verstarb schließlich an einer massiven Hämoptoe. In der Autopsie zeigten sich dilatierte Lungengefäße, die als Ursache für die Atemnot interpretiert wurden.

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