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Mehr Chancen bei der IVF

In Innsbruck steht ein neues Embryoskop zur Verfügung. (Medical Tribune 27-28/18)

Bettina Toth und Wolfgang Biasio beurteilen die Zellteilung.

An der Innsbrucker Universitätsklinik für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin steht ein neues Hilfsmittel zur Verfügung, mit dem die Erfolgsaussichten der In-vitro-Fertilisation (IVF) gesteigert werden sollen. Es handelt sich dabei um ein Embryoskop, das die Entscheidung erleichtern, welche der befruchteten Eizellen in die Gebärmutter eingesetzt werden soll. Mit dem Gerät wird die Eizelle ab dem Zeitpunkt ihrer Befruchtung beobachtet. Alle zehn Minuten wird ein Foto geschossen, und aus diesen Einzelbildern wird ein Zeitraffer-Film erstellt (siehe Augmented Reality; Quelle: Tirol Kliniken). Dabei wird im Inneren des Geräts eine Umgebung simuliert, die dem Inneren der Gebärmutter entspricht. Somit lässt sich das Verhalten während der ersten Teilungsphase beobachten.

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