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Auf der Suche nach der Anti-Aging-Pille

Versuche, das Altern zu verlangsamen, werden seit den Anfängen der Medizin unternommen. Seit Kurzem mehrt sich allerdings die Evidenz, dass das tatsächlich funktionieren könnte. Neben Lebensstilmodifikationen werden Eingriffe in den mTOR-Signalweg diskutiert. (Medical Tribune 1-3/2017)

Ein altes Konzept bekommt Aufschwung: Das Konzept der Hormesis soll den Durchbruch in der Anti-Aging-Medizin bringen.
Ein altes Konzept bekommt Aufschwung: Das Konzept der Hormesis soll den Durchbruch in der Anti-Aging-Medizin bringen.

Paracelsus formulierte die Hypothese, dass toxische Substanzen in sehr geringen Dosierungen gesundheitsfördernde Wirkungen haben können. Dieses Konzept wird Hormesis (griech.: Anstoß) genannt und hat, wenn auch in sehr begrenztem Ausmaß, Eingang in die moderne Medizin gefunden. Substanzen, die Hormesis bewirken, zeigen in der Regel eine „U-förmige“ Dosis-Wirkungs-Beziehung.

Hormesis könnte in Zukunft im Rahmen der Anti-Aging-Medizin an Bedeutung gewinnen, sagt Prof. Dr. Alexander Römmler von der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Anti-Aging-Medizin. Römmler verweist auf eine Konsensuskonferenz aus dem Jahr 2013, deren Ergebnisse als Review publiziert wurden, und die zu dem Schluss gelangte, dass sich nach heute verfügbarer Evidenz das Auftreten altersabhängiger Erkrankungen durch gezielte Interventionen verhindern lässt.(1)

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