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Die „Wärtersleute“ im Wiener Allgemeinen Krankenhaus

Mit der Eröffnung des Wiener Allgemeinen Krankenhauses wuchs auch der Bedarf an weltlichem Pflegepersonal sprunghaft an. Dieses musste neben den medizinischen Aufgaben auch viele Reinigungsarbeiten erledigen, was einerseits den von Anfang an geringen Status niedrig hielt und andererseits das Pendel immer stärker in Richtung weibliche Wärterinnen ausschlagen ließ. (CliniCum 12/18)

Prof. Guido Holzknecht (sitzend) mit Mitarbeiter und „Krankenwärterinnen“ im Röntgenlabor des Alten AKH (Aufnahme um 1905)

Die Bürgerspitäler der frühen Neuzeit benötigten nur wenig professionelles Personal für die Krankenpflege, denn einerseits war nur ein relativ kleiner Teil der Bewohner akut krank, andererseits waren manchmal auch die gesunden Bewohner verpflichtet, kranke Mitbewohner zu pflegen. Ganz anders war die Situation bei der Gründung des großen Wiener Allgemeinen Krankenhauses im Jahr 1784, das nur Menschen aufnehmen sollte, die an heilbaren Krankheiten litten. Hier wurde Pflegepersonal in größerer Anzahl gebraucht. Diese Aufgabe übernahmen weltliche „Wärtersleute“. Im Folgenden soll eine kurze Übersicht darüber gegeben werden, wer sie waren, unter welchen Arbeitsbedingungen sie arbeiten mussten und welche Tätigkeiten sie verrichteten.

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