Home / Geriatrie / „Die Frage ist: Was macht das Alter reizvoll?“

Gerontopsychosomatik

„Die Frage ist: Was macht das Alter reizvoll?“

Prim. Dr. Heidemarie Abrahamian,
Sozialmedizinisches Zentrum Baumgartner Höhe – Otto-­Wagner-Spital, Wien

Mit dem Alter sind Veränderungen zu bewältigen: Das Ende der beruflichen Laufbahn, Verlust von Angehörigen, geschwächte Gesundheit. Die Gerontopsychosomatik beschäftigt sich mit erforderlichen Anpassungsprozessen. Dr. Abrahamian gibt Einblicke in die Praxis. (Medical Tribune 29-35/18)

Sucht man im Internet nach dem Stichwort „Gerontopsychosomatik“, landet man vorrangig auf deutschen Internetseiten. Hat diese junge Wissenschaft in ­Österreich noch nicht so einen hohen Stellenwert?

Abrahamian: Das kann sein. Wenngleich darauf angesprochen schon viele Kolleginnen und Kollegen gleich sagen: „Aber ja doch, das machen wir eh schon lange, dass wir psychosomatische Aspekte bei der Abklärung älterer Patienten miteinbeziehen …“ Als eigenes Fachgebiet hat sich die Gerontopsychosomatik in den vergangenen 20 Jahren – als dritter Bereich der altersspezifischen Betreuung – entwickelt: neben der Geriatrie und der Gerontopsychiatrie. Als eigenes Wissenschaftsgebiet beschäftigt sie sich mit der Erforschung adaptiver Prozesse und der besonderen Phänomenologie psychischer Störungen im Alter.

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