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Sozialversicherung gegen Polypharmazie

ZUM THEMA - Die Sozialversicherung will Ärzte und Patienten für das Problem der Polypharmazie sensibilisieren. Mit Unterstützung der Österreichischen Gesellschaft für Geriatrie und Gerontologie läuft nun eine Informationskampagne an.

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„Vorsicht Wechselwirkung!“ heißt die Kampagne, mit der der Hauptverband der Sozialversicherungsträger sowohl Ärzte als auch Patienten für das Thema Polypharmazie sensibilisieren will.

Rund eine halbe Million Österreicher über 60 Jahre ist von Polypharmazie betroffen, wie eine österreichweite Auswertung der Krankenversicherungsträger gezeigt hat. Das heißt, jeder Vierte über 60-jährige erhält mehr als fünf Wirkstoffe im Quartal. Rund 158.000 Menschen bekommen sogar mehr als zehn Wirkstoffe im Quartal verordnet. „Vor diesem Hintergrund hat der Hauptverband gemeinsam mit den Sozialversicherungsträgern das Thema Polypharmazie als Handlungsfeld definiert“, betonte Mag. Alexander Hagenauer, Stellvertreter des Hauptverband-Generaldirektors.

Ziel sei es nun, sowohl Ärzte als auch Patienten zu sensibilisieren, Ärzte über ihr persönliches Verordnungsverhalten zu informieren und Patienten im Sinne einer erhöhten Gesundheitskompetenz in die Lage zu versetzen, in einen strukturierten Dialog mit den Ärzten zum Thema Polypharmazie zu treten. Bereits 2013 waren zehn Maßnahmen präsentiert worden, mit denen das Problem mittelfristig in den Griff bekommen werden sollte.

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