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Harninkontinenz im Alter muss nicht sein

Nicht nur die Belastungsharninkontinenz, sondern auch die Dranginkontinenz kann heute mit sehr guten Ergebnissen operativ ­behandelt werden. Selbst hochaltrige Patientinnen können das Krankenhaus schon zwei Tage nach dem Eingriff wieder verlassen.

Schon allein wegen der Sturzgefahr stellt häufiger Harndrang in der Nacht eine erhebliche Gefahr dar.
Schon allein wegen der Sturzgefahr stellt häufiger Harndrang in der Nacht eine erhebliche Gefahr dar.

Die massiven Belastungen, denen der weibliche Beckenboden im Laufe des Lebens ausgesetzt ist, bleiben nicht ohne Folgen: „Etwa 850.000 Frauen leiden in Österreich an einer Harninkontinenz“, schätzt Dr. Alois Astner, niedergelassener Gynäkologe in Kufstein. Die Mehrzahl der Betroffenen akzeptiert Inkontinenz als physiologischen Prozess des Alterns. „Weniger als 40 Prozent berichten dem Arzt von ihrem Problem.“ Da auch viele Ärzte nicht nachfragen, bleibt die Inkontinenz oft lange unbehandelt.
Es sind übrigens nicht nur die viel zitierten Geburten: „Auch Klosterschwestern haben im Alter Probleme mit ihrem Beckenboden und zum Teil massive Senkungen“, berichtet Astner aus eigener Erfahrung.

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