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DFP Literaturstudium: Osteoporose bei jungen Erwachsenen

CliniCum

Während die postmenopausale Osteoporose mittlerweile über viele Jahrzehnte untersucht wurde und das Wissen dazu in medizinischer Lehre, Forschung und ärztlichem Alltag Einzug gehalten hat, sind zu Osteoporose und Fragilitätsfrakturen bei jungen Erwachsenen erstaunlich wenige Daten bekannt.

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DFP Punkte
2
Fortbildungs-ID
654145
Gültig bis
19.06.2022
Fortbildungsanbieter
Medizinische Universität Graz, Univ.-Klinik für Innere Medizin, Klin. Abt. f. Endokrinologie und Diabetologie

DFP Literaturstudium: Osteoporose bei jungen Erwachsenen

Während die postmenopausale Osteoporose mittlerweile über viele Jahrzehnte untersucht wurde und das Wissen dazu in medizinischer Lehre, Forschung und ärztlichem Alltag Einzug gehalten hat, sind zu Osteoporose und Fragilitätsfrakturen bei jungen Erwachsenen erstaunlich wenige Daten bekannt. (CliniCum 6/19)

Schon die Definition einer „Osteoporose“ bei jungen Erwachsenen über dem 20. Lebensjahr (für Kinder gelten die ISCD-Kriterien www.iscd.org/official-positions/2013-iscd-official-positions-pediatric) ist weniger klar als in der Kindheit und in höheren Lebensaltern. Osteoporose per se ist eine systemische Skeletterkrankung mit verminderter Knochenmasse, Störungen der Knochen-Mikroarchitektur und erhöhter Knochenfragilität, die ein erhöhtes Frakturrisiko bedingen.1 Während aber eine behandlungsbedürftige Osteoporose bei postmenopausalen Frauen aufgrund einer verminderten densitometrisch fassbaren Knochendichte an Wirbelsäule oder Hüfte (WHO-Definition T-Scores ≤−2,5) und prävalenten Frakturen (etwa Wirbelkörperfrakturen oder Schenkelhalsbrüche) klar definiert ist, gibt es für eine spezifische Osteoporosetherapie bei jungen Erwachsenen keine allgemein anerkannten Indikationen2, die über die Sicherstellung einer ausreichenden Protein-, Kalzium- und Vitamin-D-Versorgung hinausgehen.

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