Home / Fortbildung / DFP Literaturstudium: COPD – Stellenwert der Therapie mit Dreifach-Fixkombinationen
Buch mit Diagnose Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD). Medic-Konzept.

DFP Literaturstudium: COPD – Stellenwert der Therapie mit Dreifach-Fixkombinationen

CliniCum pneumo

Ein Inhalator, in dem ein inhalatives Corticosteroid (ICS) mit einem lang wirkenden Beta-Agonisten (LABA) und einem lang wirkenden Muskarinrezeptor-Antagonisten (LAMA) kombiniert ist, stellt eine bequeme Option für die Darreichung der Dreifachtherapie bei COPD-Patienten dar. Doch welchen Stellenwert sollte diese Therapie in der Behandlungsstrategie bei COPD einnehmen? Diese aktuelle und kontrovers diskutierte Frage wird im DFP beleuchtet.

Login
DFP Punkte
1
Fortbildungs-ID
681451
Gültig bis
21.05.2023
Fortbildungsanbieter
Krankenhaus Hietzing, Wien; Abteilung für Atmungs- und Lungenkrankheiten

DFP Literaturstudium: COPD – Stellenwert der Therapie mit Dreifach-Fixkombinationen

Für die Tripeltherapie (ICS/LABA/LAMA) wurden bislang drei Fixkombinationen in einem Inhalator in klinischen Studien an COPD-Patienten untersucht:

  • Fluticasonfuroat (FF)/Vilanterol (VIL)/Umeclidinium (UMEC), Dosierung 1x tgl. mittels Trockenpulver-Inhalator (DPI);
  • Beclometasondipropionat (BDP)/Formoterolfumarat (FM)/Glycopyrronium (GLY), 2x tgl. mittels Dosieraerosol (pMDI);
  • Budesonid (BUD)/FM/GLY; 2x tgl., pMDI

Die ersten zwei Formulierungen sind bereits zugelassen und auch in Österreich erhältlich, die dritte wird noch in Phase-III-Studien untersucht. Der Vorteil solcher Fixkombinationen
liegt in einer bequemeren Anwendung durch den Patienten und dadurch vielleicht auch in verbesserter Compliance. Darüber hinaus kann spekuliert werden, dass die simultane Applikation der drei Wirkstoffe aufgrund positiver Interaktionen vorteilhaft gegenüber der getrennten Dosierung ist. Die neuen Dreifach-Fixkombinationen wurden in klinischen Studien ausführlich mit den etablierten dualen Therapieoptionen verglichen.

Test
LOGIN