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DFP Literaturstudium: Beinvenenthrombose: Diagnose und konservative Therapie

CliniCum derma

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DFP Punkte
2
Fortbildungs-ID
627926
Gültig bis
26.09.2021

DFP Literaturstudium: Beinvenenthrombose: Diagnose und konservative Therapie

Für die Diagnose und Behandlung von Beinvenenthrombosen steht ein breites Instrumentarium zur Verfügung. Frühzeitige Diagnose und therapeutische Intervention können das appositionelle Thrombuswachstum und die Embolisierung verhindern und postthrombotische Komplikationen vermeiden. (CliniCum derma 3/18) 

Die akute Bein- und Beckenvenenthrombose (TVT) ist durch partielle oder komplette thrombotische Verlegung tiefer Leit- oder Muskelvenen charakterisiert. Bei Persistenz von Risikofaktoren kann es zu Wachstum des Thrombus bzw. Embolisierung in die Lungenstrombahn kommen. Nach einer initialen Entzündungsreaktion und fibrinolytischer Aktivität erfolgt der bindegewebige Umbau, welcher oft mit Teilrekanalisierung, persistierender Obstruktion und Klappendestruktion einhergeht. Diese Veränderungen führen zu erhöhtem venösem Druck (ambulatorisch venöse Hypertension) und daraus resultierenden Haut- und Gewebsveränderungen wie chronische Entzündungen, Hyperpigmentierung, Lipodermatosklerose und letztendlich Gewebsnekrose (Ulcus cruris venosum), welche typisch für das postthrombotische Syndrom sind. Eine frühzeitige Diagnose und therapeutische Intervention zielt auf die Verhinderung des appositionellen Thrombuswachstums und der Embolisierung sowie der Vermeidung postthrombotischer Komplikationen ab.

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