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Eine Ikone der Medizin

Ignaz Semmelweis hat nicht nur die Händehygiene erfunden, sondern gilt auch als Begründer der evidenzbasierten Medizin. Seine Erkenntnisse sind heute Allgemeingut, obwohl die Compliance bei Händehygiene nach wie vor zu wünschen übrig lässt. (CliniCum 7-8/18)

Unter werdenden Müttern war die 1. geburtshilfliche Klinik des Allgemeinen Krankenhauses in Wien gefürchtet. Im Durchschnitt erlag jede zwölfte Frau, die in der Abteilung aufgenommen wurde, dem Kindbettfieber. Gleich daneben, in der 2. geburtshilflichen Klinik, verstarben nur ein bis zwei Prozent der Frauen an jener Erkrankung, von der man heute weiß, dass es sich um eine von einer Gebärmutter- oder Bauchfellentzündung ausgehenden Sepsis handelt. Das ließ einem jungen Assistenzarzt namens Ignaz Semmelweis keine Ruhe. Irgendwie musste dieser eklatante Unterschied bei der Mortalität damit zusammenhängen, dass in der 1. Abteilung Ärzte und Medizinstudenten tätig waren, während in der 2. Abteilung nur Hebammen und Hebammenschülerinnen arbeiteten. Aber wie? Die Sache blieb ein Rätsel.

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