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Die Late Breaker in der Dermatologie

Foto: FCerez/GettyImages

Traditionell gehört die Late Breaking-Session, in der aktuelle Studiendaten zu diversen dermatologischen Indikationen vorgestellt werden, zu den beliebtesten Symposia beim EADV. Nachfolgend ein Potpourri der präsentierten Daten. (CliniCum derma 4/17)

Spektakuläre Erfolge bei der Therapie der moderaten bis schweren Psoriasis zeigten sich in den letzten Jahren vor allem durch die Blockade von IL-17. Ein selektiver Angriff am Zytokin IL-23 ist offensichtlich eine weitere hocheffiziente Möglichkeit, die Pathogenese der Psoriasis zu beeinflussen. Wird IL-23 ausgeschüttet, so stimuliert es Th17-Zellen zur Bildung von IL-17 und IL-22. Da dieses Zytokin in der Signalkaskade noch über IL-17 eingreift, gilt es als besonders aussichtsreiches Target bei der Therapie der Psoriasis. Im Rahmen der Late-Braker wurden längerfristige Daten aus Open-Label-Anschlussphasen von Phase-III-Studien zu zwei neuen Wirkstoffen vorgestellt, welche die Wirksamkeit der IL-23-Blocker belegen: Die Anschlussstudie der Studie VOYAGE 1 mit dem IL-23-Blocker Guselkumab zeigte, dass nach 100 Wochen mehr als 80 Prozent der mit Guselkumab behandelten Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Psoriasis eine Verbesserung des PASI von mindestens 90 Prozent, d.h. eine nahezu vollständige Abheilung der Haut, erreichten (Blauvelt, Late Breaking Abstract Nr. 4314).

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