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Disease Management Programme

Herzinsuffizienz als „Schlachthaus der Kardiologie“

Jeder Patient im HerzMobil-Tirol-Programm bekommt bei seiner Entlassung aus dem Spital ein Geräteset mit nach Hause. Damit werden Vitaldaten laufend gemessen und auf einen Server übertragen. Beim Überschreiten individuell eingestellter Grenzwerte kommt es zum Alarm.

Die Diskrepanz zwischen Behandelbarkeit und Behandlungserfolg der Herzinsuffizienz wird zur großen Herausforderung der Kardiologie im 21. Jahrhundert. Um die hohe Sterblichkeitsrate und die Häufigkeit der Wiederaufnahmen ins Spital nachhaltig zu senken, müssen bereits gut erprobte Disease Management Programme endlich flächendeckend umgesetzt werden. (CliniCum 4/19)

300.000 Menschen leiden in Österreich an Herzinsuffizienz. Deren Prognose ist schlecht, obwohl die Medizin heute gute Möglichkeiten zur Behandlung hat. Statistisch gesehen sterben 20 bis 30 Prozent der diagnostizierten Patienten innerhalb eines Jahres. Nach fünf Jahren sind bereits 50 bis 60 Prozent verstorben. Dies liegt viel zu oft daran, dass die Patienten zwar gut akut versorgt werden, aber in ihrem Alltag mit der Krankheit allein gelassen werden“, erklärt Prim. Univ.-Prof. Dr. Andrea Podczeck-Schweighofer, 5. Med. Abteilung des SMZ Süd in Wien und amtierende Präsidentin der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft (ÖKG).

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