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„Wir sind zu einer globalen Familie geworden“

Seit ihrer Abspaltung von der Herzchirurgie blüht die Europäische Gesellschaft für Thoraxchirurgie (ESTS) mit ihrem Fokus auf Tumor- und Infektionserkrankungen auf und hat sich längst zur weltweit führenden Institution entwickelt. Über die neuesten Erkenntnisse und Studienergebnisse, die auf der diesjährigen Jahrestagung präsentiert und ­prämiert wurden, sprach CliniCum mit Univ.-Prof. Dr. Michael Rolf Müller. (CliniCum 7-8/18)

Herr Prof. Müller, Sie kommen gerade von der Jahrestagung der Europäischen Thoraxchirurgen zurück. Welche Eindrücke bringen Sie aus Ljubljana mit?

Müller: Unsere Gesellschaft und ihr Kongress haben sich in den letzten zehn Jahren sehr positiv entwickelt, das hat sich in Ljubljana wieder bestätigt. Die Zahl der Mitglieder nimmt kontinuierlich zu, ebenso deren regionale Bandbreite. In diesem Jahr waren 1.110 Teilnehmer aus insgesamt 66 Ländern am Kongress. Aus der europäischen Gesellschaft ist inzwischen also eine wirklich weltweite Bewegung geworden. Für mich ist die Entwicklung nicht zuletzt die Folge einer Trennung von der Herzchirurgie und der damit einhergehende klare inhaltliche Fokus auf die allgemeine Thoraxchirurgie mit ihren Schwerpunktthemen Malignome und Infektionen. Da haben wir eine Art Marktlücke geschlossen, und die amerikanischen Thoraxchirurgen kommen inzwischen fast lieber auf unseren Kongress als auf ihre eigenen Tagungen. Nicht zuletzt dadurch ist aus einer europäischen Konferenz mittlerweile die größte und bedeutendste wissenschaftliche Tagung für Thoraxchirurgie weltweit entstanden. Wir sind zu einer globalen Familie geworden.

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