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Über die Grenze der Blutgruppen

Die blutgruppenunabhängige Nierentransplantation ist ein Kind des Mangels an Spenderorganen. Heute ist das Verfahren, das auch wichtige Impulse aus Wien erhielt, weltweit an vielen Zentren Standard. (CliniCum 7-8/18)

Die Nierentransplantation ist die beste Behandlung einer terminalen Niereninsuffizienz. Spendernieren sind allerdings Mangelware, weltweit. In Österreich wartet ein potenzieller Empfänger von der ersten Dialyse an ungefähr dreieinhalb Jahre auf eine Niere (Stand: 2016). Diese lange Wartezeit ist weit von dem entfernt, was sich Patienten und Mediziner wünschen – aber in anderen Ländern sieht die Situation noch viel schlechter aus. „In Deutschland liegt die Wartezeit auf eine Niere, die von einem verstorbenen Spender transplantiert wird, jenseits der zehn Jahre“, berichtet Prof. Dr. Christian Morath, stellvertretender ärztlicher Leiter des Nierenzentrums Heidelberg. Mit 797 postmortalen Nierenspendern, das sind 9,1 auf eine Million Einwohner, wurde 2017 im Nachbarland der historische Tiefstand erreicht.

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