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ArzneimittelPROFIL Ribociclib September 2017

Bei nahezu allen Patientinnen mit Hormonrezeptor(HR)-positivem fortgeschrittenem Mammakarzinom kommt es im Laufe der Zeit zum Auftreten einer Resistenz gegenüber der endokrinen Therapie. Um diese Resistenz zu überwinden, bedarf es neuer, effektiver Strategien. Einen vielversprechenden Ansatz stellen die sogenannten CDK-4/6(cyclin-dependent kinases; CDK 4 und 6)-Inhibitoren dar. Medikamente aus dieser Gruppe, zu der Substanzen wie Ribociclib, Palbociclib und Abemaciclib gehören, hemmen den Übertritt der Zelle von der G1-Phase in die S-Phase und verhindern dadurch eine unkontrollierte Zellteilung und somit das Tumorwachstum.

Die Wirksamkeit von Ribociclib in Kombination mit Letrozol bei postmenopausalen Frauen mit HR-positivem, HER2- negativem lokal fortgeschrittenem (und inoperablem) oder metastasierendem Brustkrebs wurde in der Phase-III-Studie MONALEESA 2 nachgewiesen. Der primäre Endpunkt der Studie, das mediane progressionsfreie Überleben (PFS), war in der Ribociclib-Gruppe um 9,3 Monate verlängert. So betrug das mediane PFS unter Ribociclib/Letrozol 25,3 Monate im Vergleich zu 16 Monaten in der Placebogruppe (HR 0,568; p=9,63×10-8). Der PFS-Vorteil wurde über alle vordefinierten Untergruppen (Alter, ethnische Herkunft, ECOG-Performance-Status, Hormonrezeptor-Status, Vortherapie, Metastasierung) hinweg beobachtet. Bei Patientinnen mit messbarer Erkrankung waren sowohl die objektive Ansprechrate (ORR: 54,5 vs. 38,8%) als auch der klinische Nutzen (CBR: 80 vs. 72%) in der RibociclibGruppe höher als unter Placebo.

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