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Versorgungslücke

Arbeitsmediziner verzweifelt gesucht

Das Versorgungsproblem im Bereich der Arbeitsmedizin wird österreichweit immer gravierender. Die Zunft leidet unter massivem Nachwuchsmangel. (Medical Tribune 46/19)

So weit soll es erst gar nicht kommen: Arbeitsmedizin ist eine präventive Disziplin – was übrigens ein Hauptmotiv für den Nachwuchs ist.

Die Situation grenzt bereits ans Kuriose: Als die Bundesbeschaffung GmbH – das ist so etwas wie die offizielle Einkaufsstelle des Bundes vom Traktor bis zur Laborpipette – im Frühjahr 2019 die arbeitsmedizinische Betreuung der in Wien beheimateten Bundesbehörden (Ministerien, Bundesschulen, Unis, Bundesheer bis hin zu den Bundes-GmbHs) ausgeschrieben hatte, fanden sich genau null Bewerber. Die Ausschreibung definierte sehr streng gefasste Rahmenbedingungen. Da haben die wenigen großen Dienstleister im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) lieber auf eine Teilnahme verzichtet. „Die Kapazitäten der BGM-Branche sind dermaßen angespannt, dass ein Auftrag zu den verlangten Bedingungen wenig attraktiv war“, erzählt Gerhard Klicka, „es gibt branchenweit zu wenig ArbeitsmedizinerInnen.“ Klicka ist Geschäftsführer der IBG (steht für Innovatives Betriebliches Gesundheitsmanagement GmbH), nach eigenen Angaben der größte heimische Dienstleister auf dem Gebiet des betrieblichen Gesundheitsmanagements.

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