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Diese Patienten mit Halsschmerzen brauchen wirklich Antibiotika

Bei der akuten Streptokokkenangina steht der Nutzen einer Antibiotikatherapie außer Frage. Aber bei zahlreichen anderen Entzündungen in Larynx und Pharynx ist die Lage weniger eindeutig. HNO-Ärzte erläutern, wann die Antibiose sinnvoll ist. (Medical Tribune 7-8/20)

Beim Peritonsillarabszess soll man gemäß der Leitlinie ein Aminopenicillin plus Betalaktamase-
Inhibitor geben.

Kommt ein Patient mit akuter Tonsillopharyngitis in die Praxis, gilt es vor einer möglichen Antibiotikatherapie zunächst einmal, die Wahrscheinlichkeit für eine Streptokokken-Infektion zu ermitteln. Schließlich wird diese Erkrankung in 40–80 % der Fälle durch Viren ausgelöst. Streptokokken der Gruppe A erreichen bei Kindern einen Anteil von 15–30 % und bei Erwachsenen von 5–10 %, heißt es in der Leitlinie zur Antibiotika-Therapie im HNO-Bereich, die im Sommer 2019 unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie aktualisiert worden ist.

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